Unter dem
Begriff
Dachisolierung
versteht nicht man
nicht
die Abdichtung des Daches gegen Feuchtigkeit, sondern die
Wärmedämmung des Bauteiles Dach. Damit die
Wärmeverluste
bei der
Dachdämmung
in den
gesetzlichen Grenzen (EnEV) bewegen, ist eine bestimmte
Schichtdicke des Isoliermaterials erforderlich. Bei einer
Wärmeisolierung des Daches durch einen
Dachdecker
hat sich nicht nur die Mineralwolle
bestens bewährt, Polystyrol, besser bekannt als Styropor, gibt
es
in den verschiedensten Varianten. So auch zum Beispiel für die
moderne der Dachisolierung, der Aufsparrendämmung.
Naturdämmstoffe,
etwa aus Hanf, Schafwolle oder Flachs sind derzeit stark im Kommen,
gewährt "Vaters Staat" doch immer wieder hohe
Zuschüsse
für deren
Verwendung.
Sowohl bei einer Zwischensparrendämmung, als auch bei einer
Aufsparrendämmung werden allgemein
Dämmstärken ab 140 mm
empfohlen.
Die korrekte Berechnung der Mindeststärke einer Dachisolierung
schreibt die DIN 4108 verbindlich vor. Hat man sich aber erst
einmal für eine Dachisolierung entschlossen, sollte man
berücksichtigen, dass die Energiekosten langfristig weiter
steigen.
Um auch für die Zukunft gerüstet zu sein, ist bei
einer
Dachisolierung zu einer Materialstärke von 180 - 200 mm zu
raten,
die Mehrkosten für das den Dämmstoff sind gering und
der
Verlegeaufwand bleibt nahezu gleich. Bei manchen Dachstühlen
kann
aber eine sog Sparrenerhöhung erforderlich werden. Im Zuge
einer
Neudeineckung
des Daches kann dafür gleich auf einen
stärkeren
Dämmstoff
zurückgegriffen werden, so ist man auch für die
Zukunft
gewappnet.
Dachisolierung mit Mineralwolle.
In der Vergangenheit sind Mineralwolldämmstoffe zwar aus
gesundheitlichen Gründen in die Kritik geraten, jedoch sind
diese
Sorgen heutzutage unbegründet. Regelmäßige
umfangreiche
Tests
sollen sicherstellen, dass von einer Dachisolierung mit
Mineralwolle keine Gesundheitsgefahren mehr ausgehen. Kaum ein
Hersteller, der das nicht über seine Mitgliedschaft in der
RAL-Gütegemeinschaft dokumentiert.
Dachisolierung mit Schaumkunststoffen.
Dämmstoffe aus Schaumkunststoffen erreichen bei den
Materialien
zur
Dachisolierung hohe Zuwachszahlen. Ob Styropor,
Polystyrol-Hartschaum oder PU-Schaum, es gibt viele Anbieter bei
diesen Dämmstoffen und noch mehr Produkte. Selbst der
Dämmkeil als
relativ exotisches, weil aufwändig zu verarbeitendes System
findet
seine begeisterten Anhänger. Er eignet sich besonders auch
für eine
nachträgliche Dachisolierung, also im Verbindung mit einer
Dachrenovierung,
und verrutscht
kaum.
Dämmstoffe für die nachträgliche
Dachisolierung, Stichwort Altbausanierung.
Einen guten Dämmstoff zu finden, wenn man sein Dach nicht neu
eindecken will, ist eigentlich kein Problem. Zum Zwecke der
nachträglichen Dachisolierung bestens bewährt hat sich unter
anderen auch das Verfahren der Einblasdämmung. Hier wird ein
flockiger
Dämmstoff mit Hilfe eines
Gebläses in die Zwischenräume verbracht. Eine Vielzahl von
Anbietern hat sich auf dieses Verfahren spezialisiert, es gibt aber nur
vergleichsweise wenig Hersteller. Seit Jahren bewährt haben sich
u. a. auch umweltfreundliche Dämmstoffe aus Zellulose.
Dachisolierung und Aufsparrendämmung.
Die Aufsparrendämmung ist nur in Verbindung mit einer neuen
Dacheindeckung
realisierbar. Die alten Dachpfannen müssen zuvor abgedeckt
werden.
Eine wahre Angebotsflut prasselt bei dem eigentlich relativ
einfachen System der Aufsparrendämmung auf den Verbraucher
ein.
Systeme mit Nut, ohne Nut, mit integrierten Halteleisten für
Dachsteine, die Fantasie der Hersteller befriedigt nahezu jeden
Kundenwunsch. Ein Dämmstoff aus z. B. Schafwolle, Hanf- oder
Flachsfasern und Zellulose gilt als besonders ökologisch, ist
er
ja
biologisch abbaubar, kaum Eingang in die Fachliteratur gefunden hat
aber einer der effizientesten Dämmstoffe zur Dachisolierung
überhaupt. Das Holz Kiefern- und Fichtenholz besitzt nicht nur
hervorragende Dämmeigenschaften, nein, wie uns das
Lichtenfelser
Experiment beweist, besitzen gerade diese heimischen Hölzer
auch
ein hervorragendes Wärmespeichervermögen. Dies ist
gerade im
Winter
besonders wichtig.
Preise einer Dachisolierung.
Die Preise für die verschiedenen Materialien zur
Dachisolierung
sind recht unterschiedlich. Zum einen steigt der Preis
natürlich
mit der Isolierstärke, zum anderen auch mit der so genannten
Wärmeleitgruppe. Diese teilt alle Stoffe, die der
Wärmedämmung
dienen, in Effizienzklassen ein. Generell gilt, je niedriger die
Wärmeleitgruppe, desto effizienter, also wirksamer ist der
Stoff
zur Dachisolierung. Vergleicht man aber nur die
Dämmstoffpreise
miteinander, kann es unter Umständen schnell teuer werden.
Weit
wichtiger als die reinen Materialpreise für die
Dachisolierung,
ist
der Arbeitsaufwand. Zeit ist Geld. Bei den heutigen
Handwerkerlöhnen lohnt es sich genau hinzuschauen.
Eigenleistung
ist zwar gut, aber auch der Interessierte Heimwerker ist mit den
Anforderungen an die Winddichtigkeit meist überfordert. Einmal
den
Heftnagler falsch angesetzt oder einen Stoß unsauber verklebt
und
die Arbeit von Stunden ist dahin.
Dachisolierung und Dachbeschichtung.
Neben der Dachisolierung, die bei der
Dachrenovierung
auch von innen ausgeführt werden
kann, kann man an dieser Stelle auch gleich die optische Aufwertung
des Daches vornehmen und eine preiswerte
Dachreinigung
und
Dachbeschichtung
durchführen lassen. So
ist im Zuge der Renovierung nicht nur der innere Bereich isoliert,
sondern auch des äußere Erscheinungsbild des Hauses
aufgewertet. Auf unserer Seite
Dachbeschichtung FAQ
haben wir
für
Sie die häufig gestellten Fragen und deren Antwiorten bereit
gestellt.
Dachisolierung,
Vorsicht
Transportkosten.
Dämmstoff sind Baustoffe mit hohem Volumen aber geringem
Gewicht
und verursachen, bezogen auf die Tonne, wergleichsweise sehr hohe
Transportkosten. Achten Sie daher darauf, dass diese im Preis der
Dachisolierung enthalten sind. Schon so manches
Baumarktschnäppchen
stellte sich im Nachhinein als überteuert heraus, als
festgestellt
wurde, dass nicht einmal ein Paket im Kofferraum unterzubringen war
und man mit dem für teures Geld gemieteten Kleinlaster
mehrmals
fahren mussten. Nicht nur bei einer
Dachsanierung
führt
mangelnde Sorgfalt immer wieder zu unvorhergesehenen
Mehrkosten.