SchimmelbefallVerehrte Besucher, wenn Ihnen unsere Seite gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie einen Link zu uns stzen. Vorbereitete Vorschläge finden Sie hier, Sie dürfen diese Vorschläge gerne anpassen. Auch über Links zu unseren wichtigen Unter- und Informationsseiten wie dieser freuen wir uns natürlich sehr.Wie erkennt man Schimmelbefall?Oft
lässt sich ein Schimmelbefall
ganz einfach durch Augenschein und/oder einen typischen muffig,
erdigen Geruch feststellen. Viel häufiger jedoch befindet sich
der
Fruchtkörper nicht an der Oberfläche des Baustoffes,
Möbelstückes
oder sonstiges und ist somit nicht offensichtlich. Hinter
Fußleisten, hinter Wandverkleidungen, in Zwischendecken oder
der
Trittschalldämmung – in jedem Gebäude, in
jedem Wohnhaus finden
sich versteckte Orte die man nicht einsehen kann. Gerade da ist
aber verstärkt mit Schimmelbefall zu rechnen.
Nur weil man den Schimmelbefall dort nicht sieht, ist der Schimmel deswegen nicht weniger gefährlich für Menschen, Haustiere oder die Bausubstanz. An die Schimmelbekämpfungung sind hier besonders hohe technische und fachliche Anforderungen zu stellen. Um festzustellen welcher Schimmelpilz in welcher Konzentration vorhanden ist, ist eine Probeentnahme wichtig. Es gibt aber kein universelles Nachweisverfahren und oftmals erhält man genaue Ergebnisse nur in Kombination verschiedener Verfahren. Im Folgenden sind die gängigsten Nachweisverfahren um einen Schimmelbefall festzustellen, kurz beschrieben: Nachweisverfahren bei Schimmelbefall.Schimmelbefall feststellen durch Kontaktprobe auf Klebefilm:Mit handelsüblichem transparentem Klebefilm wird eine Kontaktpprobe entnommen. Diese Probe kann dann mikroskopisch untersucht werden. Diese Methode ist sehr schnell und unkompliziert. Die Differenzierung fällt jedoch relativ schwer. An einem Schimmelbefall sind meist mehrere Schimmelpilzarten beteiligt und deren Sporen sind oft nur sehr schwer voneinander unterscheidbar. Zudem sind mit diesem Verfahren eigentlich keine konkreten Aussagen über die tatsächliche Schwere des Schimmelbefalls möglich. So kommt es hier leicht zu Fehleinschätzungen.Schimmelbefall feststellen mit Hilfe einer Abklatschprobe:Proben
werden auf ein Nährmedium
aufgebracht und im Labor kultiviert. Die Bestimmung der Gattungen
und Arten ist durch diese Abklatschprobe zwar sehr genau
möglich,
aber auch hier sind konkrete Aussagen zum tatsächlichen Umfang
des
Schimmelbefalls kaum im Bereich des machbaren. Die Abklatschproben
werden jeweils nur an bestimmten Stellen entnommen und können
somit
nur die Situation am Entnahmeort wiederspiegeln.
Schimmelbefall - Nachweis durch Sedimentation:Offene
Nährmedien werden über
einen bestimmten Zeitraum im Raum aufgestellt. Die Identifizierung
ist möglich. Allerdings ist keine Hochrechnung der
koloniebildenden
Einheiten (KBE) möglich, da die Sporen der verschiedenen Arten
unterschiedlich schwer sind und deshalb auch mit unterschiedlicher
Geschwindigkeit sedimentieren. Aussagen zum Schimmelbefall, zum
Beispiel über Art und tatsächlichem Umfang, haben
somit einen hohen
Unsicherheitsfaktor.
Schimmelbefall durch Materialprobe feststellen:Im Labor
werden Materialproben
zerkleinert, auf Nährmedien aufgebracht und im Labor
kultiviert.
Die Pilze werden identifiziert, die KBE ausgezählt und und so
der
Schimmelbefall hochgerechnet.
Staubprobe auf Schimmelbefall untersuchen:Eine
definierte Menge Hausstaub
wird gesammelt und kultiviert. Die Pilze in dieser Staubprobe
können identifiziert und dadurch der Schimmelbefall
festgestellt
werden werden. Die KBE können ausgezählt und
hochgerechnet
werden. Eine reale Quantifizierung ist hier aber schwer.
Hierzu müsste der Staub quasi "Repräsentativ"
eingesammelt werden
können.
Luftkeimsammlung auf Schimmelbefall analysieren:Die Sporen
in der Raumluft werden
mit einem Luftkeimsammler herausgefiltert, dann auf ein
Nährmedium
aufgebracht und anschließend kultiviert. Der Schimmel
wird identifiziert,
die KBE ausgezählt und hochgerechnet. Bei genauer
Einhaltung
der Richtlinien sind sehr genaue Aussagen über den
Schimmelbefall
und seinen Grad möglich. Aber auch die Luftkeimsammlung hat
ihre
Grenzen, wenn der Schimmel als solcher an nahezu eingehausten
Stellen wächst und schimmelbedingte Krankheiten durch
zumBeispiel
Mycotoxine ausgelöst werden.
Feststellung von Schimmelbefall durch Partikelsammlung:Bei dieser
Art von
Raumluftmessung wird Schimmelbefall wie folgt festgestellt:
Die partikulären Bestandteile eines definierten Luftvolumens
werden
über einen Partikelsammler angesaugt und auf einem
Objektträger mit
einer besonderen Beschichtung abgeschieden
(Schlitzdüsenimpaktion).
Diese Luftpartikel enthalten neben lebenden Sporen auch
abgestorbene Teile vom Schimmelpilz
und andere
Bestandteile der Raumluft
(z. B. Fasern, Staubpartikel u. ä.). Nur bei Klebefilmproben
und
Partikelsammlungen werden abgestorbene Schimmelpilzbestandteile
berücksichtigt und können analysiert werden. Bei
Schimmelarten von
denen bekannt ist, dass sie Mycotoxine bilden sind diese Verfahren
wichtig.
Schimmelspürhund und Schimmelbefall:Kein
Nachweisverfahren ist so gut
wie die Nase eines Hundes. Ein Schimmelspürhund ist
vergleichbar
mit Drogenspürhunden der Zollfahndung. Sie spüren
versteckte
Schimmelpilzschäden auf. Diese Methode hilft auch noch dann
versteckten Schimmel aufzuspüren, wenn die klassischen
Messmethoden
versagt haben. Die Nase eines gut trainierten Hundes findet nahezu
jeden Schimmelbefall und sei er noch so versteckt. Das es aber
wenig Schimmelspürhunde gibt, sind die Wartezeiten zum Teil
recht
hoch. Die Ausbildung der Tiere dauert mehrere Jahre.
Nachweis von Schimmelbefall durch MVOC-Messung:Wie oben beschrieben. Die Messung erfolgt z.B. mit Aktivkohleröhrchen und anschließender Gaschromatographie (Identifizierung).Durch Kombination vorgenannter Verfahren lässt sich nun ein aussagekräftiges Ergebnis über vorhandene Kolonien und die daraus resultierende Belastung erstellen. Eine isolierte Betrachtung bringt niemals das gewünschte Ergebnis. Zum Beispiel lassen sich einige Arten nur schwer in der Luft nachweisen, andere treten nicht oberflächlich in Erscheinung. Wo liegen die Ursachen der Bildung von Schimmel?Für
sein Wachstum benötigt der
Schimmel zwei entscheidende Faktoren – Feuchtigkeit und einen
organischen Untergrund (Substrat). Die Art der Feuchtigkeit ist
nicht so entscheidend. Für das „gesunde“
Wachstum vieler
Schimmelarten reicht schon eine relative Luftfeuchte von 75% - 80%,
wie sie typischerweise schon im Bereich von
Wärmebrücken zu finden
ist. Genau so wenig entscheidend ist die Art des Substrates. Alle
Arten von organischen Untergründen können vom
Schimmelpilz befallen
werden. Hierzu zählen insbesondere Holz, Tapeten, Innenfarben
und
Grundierungen, Stoffe und Leder, Öle und Fette, Blumenerde und
vieles mehr.
Ursachen für
elementare Feuchtigkeit:
Bezüglich der Ursachen von Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel Feuchtigkeitsproblemen scheiden sich die Geister der Fachwelt. Es gibt dubiose Studien, denen zufolge bei zwei Dritteln aller Feuchteschäden und wiederum auch bei zwei Dritteln aller Schimmelprobleme, falsches Lüftungsverhalten ursächlich sein soll. Nun dann ist also ca. die Hälfte unserer Nation nicht in der Lage zu lüften! Demgegenüber stehen Aussagen von führenden Baubiologen, welche über Jahre hinweg unzählige Testreihen und Studien an über 10.000 Wohneinheiten durchgeführt haben. Sie begründen nur etwa 15% der Fälle mit fehlerhaftem Lüften, die übrigen führen sie auf Baumängel und bautechnische und bauphysikalische Ursachen zurück. Für eine spätere Feuchtesanierung ist die Ursachenforschung allerdings von zentraler Bedeutung, denn meist kann eine Schimmelsanierung nur dann nachhaltig von Erfolg gekrönt sein, wenn die Ursache mit abgestellt wird. Im Folgenden sind einige mögliche bautechnisch bedingte Ursachen aufgelistet, es wird generell zwischen elementaren Wassereintrag und Kondensateintrag aus der Raumluft unterschieden.
Wie kann man dem Schimmel vorbeugen?Allgemein
bekannt ist, dass
Vorbeugung besser ist als bekämpfen, deshalb sind hier einige
wichtige und effiziente Präventivmaßnahmen
aufgeführt, die einem
Schimmelbefall vorbeugen. Schimmelvorbeugung ist allemal besser und
preiswerter, als Schimmelbekämpfung
.
Richtig lüften.Wichtig
hierbei ist vor allem
eine ausreichende Luftwechselrate. Am besten erreicht man diese
durch 3-5-maliges ausstellen der Heizung und jeweils ca.
10-minütiges Querlüften bei vollständig
geöffneten Fenstern. Eine
Zusatzlüftung über den gleichen Zeitraum von Bad und
Küche ist nach
deren Benutzung ebenfalls sinnvoll.
Darüber hinaus sind folgende weitere Maßnahmen sinnvoll:
Gerade die Keller älterer Häuser leiden heutzutage immer häufiger unter Schimmelbefall. Die Ursache hierfür ist im Wesentlichen in unserer modernen Lebensweise begründet. Der Keller diente früher meist als Vorratskammer, als Lagerraum für Äpfel, Kartoffeln und andere lagerfähige Nahrungsmittel. Eine gleichmäßige kühle Kellertemperatur war daher unerlässlich. Am einfachsten war dies zu erreichen, indem die Keller nicht oder nur gering gegen die Bodenfeuchte abgedichtet wurden und so immer kleine Mengen Erdfeuchte auf das Mauerwerk übertragen werden und an den Kellerwänden verdunsten konnten. Gerade in den Sommermonaten wurde der sowieso kühlende Effekt des Erdreiches dadurch enorm verstärkt. Anforderungen hinsichtlich besonderer Optik oder Funktionalität stellte fast niemand. Wenn überhaupt, wurden die Wände mit einem Luftkalkputz verputzt. Seit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gab es aber alles zu kaufen. Die Wirtschaft florierte, die Leute hatten Arbeit und Geld; die private Vorratshaltung wurde auf die Geschäfte ausgelagert. Keller in der bisherigen Form wurden kaum mehr benötigt. Was also mit den frei gewordenen Räumen tun? Die Kellersanierung wurde zum großen Thema. Hobbyräume wurden eingebaut, zusätzlicher Wohnraum geschaffen und vieles mehr. Die Kellernutzung änderte sich binnen kürzester Zeit. „Weg mit den alten Zöpfen“ das war eines der Schlagworte der damaligen Zeit. Das galt natürlich auch für die bis dahin verwendeten Baustoffe. Alles sollte schön sein, weiß sein und schnell gehen. Ein Kalkzementputz ist zum Beispiel billiger und lässt sich viel schneller und gerader verarbeiten als ein Luftkalkputz. Dass er sich aber für viele alte Keller überhaupt nicht eignet, weil er unter Feuchtebelastung mehr oder weniger schnell Salze (so genannter Mauersalpeter) bildet hat sich bis heute noch nicht herumgesprochen. Zudem ist Salpeter hygroskopisch. Die Salze wollen in Lösung und ziehen so weitere Feuchte an. Moderne Kunstharzfarben (Dispersionen) tragen ihr Scherflein zusätzlich bei. Zwar diffusionsoffen, sind sie aber nicht in der Lage, Feuchtigkeit kapillar zu leiten. Der Feuchteaustausch wird so fast um den Faktor 1.000 (!) gebremst. Zudem stellen sie auf einem leicht feuchten Untergrund ein ideales Nährmedium für Schimmel dar. Auf Teufel komm raus wurde also verputzt, mit Holz verkleidet, gestrichen, vergipst und tapeziert. Ein Trend, der bis heute ungebrochen andauert. Sowohl der Markt der Kellersanierung , als auch der, der Schimmelsanierung sind Milliardengeschäfte und ein Tummelplätze auch für dubiose Anbieter. Schnell wird da die Fehldiagnose aufsteigende Feuchte gestellt, eine Horizontalsperre eingebaut, Natursteinmauerwerk mit starrem Sperrputz verkleistert, dem Hausbesitzer eine unwirksame Mauertrockenlegung verkauft oder Schimmelbefall mit giftigen Mittelchen, unwirksamen Substanzen oder Antischimmelfarbe bekämpft. Auch der viel gelobte Sanierputz fällt in einem feuchten Keller oft genug einfach von der Wand. Schimmelbefall im Keller muss aber trotzdem nicht sein. Es gibt wirksame Sanierungslösungen; es gibt verträgliche Baustoffe. Es gibt nur viel zu wenig Architekten, Bauingenieure und Handwerker mit dem nötigen Wissen und der so wichtigen Erfahrung. Bitte Besuchen sie hierzu unsere Startseite oder unsere Themenseite „ Feuchte Keller/nasse Wände “ Verehrte Besucher, wenn Ihnen unsere Seite gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie einen Link zu uns stzen. Vorbereitete Vorschläge finden Sie hier, Sie dürfen diese Vorschläge gerne anpassen. Auch über Links zu unseren wichtigen Unter- und Informationsseiten wie dieser, freuen wir uns natürlich sehr. |















